Schulprogramm 2016 am Friedrich-Ebert-Gymnasium

B. Grundsätze schulischer Arbeit

Am Friedrich-Ebert-Gymnasium betrachten wir jeden Menschen als aktiv Handelnden in seiner kulturellen, gesellschaftlichen und natürlichen Umgebung. Schülerinnen und Schüler finden Kontakt mit der kulturellen Vielfalt der Welt durch Offenheit der Schule für Menschen und Gebräuche aus fremden Kulturkreisen und durch eigenes Arbeiten an außerschulischen Lernorten. Dies schließt die Erziehung zum schonenden Umgang mit der natürlichen Umwelt ein.

Gewaltfreie Konfliktlösung und Toleranz sind wesentliche Grundlagen unserer Gesellschaft und sollen daher in der Schule aktiv gelebt werden. Voraussetzung

dafür sind gegenseitige Achtung, Akzeptanz anderer Standpunkte, Höflichkeit und Vertrauen.

Das Ebert-Gymnasium will seinen Schülern und Schülerinnen eine anspruchsvolle und zukunftsorientierte gymnasiale Bildung vermitteln. Dies ist nur zu erreichen durch lebendigen Unterricht engagierter Lehrkräfte auf der einen Seite und Lernbereitschaft, Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative der Schüler und Schülerinnen auf der anderen Seite. Das Ebert-Gymnasium und seine Lehrer und Lehrerinnen fördern jede Schülerin / jeden Schüler nach ihrer / seiner Fähigkeit. Begabte Schüler und Schülerinnen werden besonders gefördert, Schüler und Schülerinnen mit Zugangsproblemen werden beraten, begleitet und gestützt.

Unsere Schule hat sich zum Ziel gesetzt, bei den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen Selbstwirksamkeit und eigenverantwortliches Arbeiten durch jährliche Lernentwicklungsgespräche, nachfolgende Lernberatung und die Bereitstellung einer zweistündigen (Jg. 5 / 6) bzw. einstündigen (Jg. 7 / 8) Werkstattzeit anzuregen.

Fachliche Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit liegen im Bereich der MINT-Fächer (MINT-AGs, Wahlpflichtkurs in Klassenstufe 8 bis 10, NW-Profil in der Oberstufe), im kulturellen Bereich (Klassenorchester, Wahlpflichtkurs Theater, ästhetisches Profil) und im sprachlichen Bereich (Sprachenprofil in der Oberstufe und Austauschprogramme mit USA, Frankreich, Spanien, England, Mexiko und Polen).

Die Erziehung zum kritischen Staatsbürger erfordert neben der bewussten Vermittlung von Grundwerten auch das Fördern von Verantwortungsbereitschaft, Urteils- und Kritikfähigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler sollen unterstützt werden in der Entwicklung zu selbstständigen, selbstbewussten und verantwortlich handelnden Persönlichkeiten. Dazu gehören die Förderung der Kreativität und die Entwicklung vielschichtiger und persönlichkeitsbildender künstlerischer Ausdrucksformen.

Entscheidungen müssen für alle Beteiligten und Betroffenen einsichtig und deren Entstehungsprozess transparent sein. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern tragen gemeinsam die Verantwortung für die Verwirklichung dieser

Zielvorstellungen. Die gemeinsame Verantwortung ist verankert in unserem Verhaltenskodex und Leitbild „Zusammenleben am Ebert-Gymnasium“.

Ein positives Arbeitsklima und respektvoller Umgang miteinander sind die Voraussetzungen für die erfolgreiche Arbeit an unserer Schule. Jedes Mitglied des Kollegiums, der Schulleitung, der Schüler- und Elternschaft leistet hierzu seinen Beitrag.

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