Schulprogramm 2016 am Friedrich-Ebert-Gymnasium

  1. Wissenschaften und Anspruch – Natürlich !

Seit Jahren beobachten wir in Deutschland, dass bei vielen Jugendlichen die Begeisterung für naturwissenschaftliche Fächer eher gering ist und demzufolge der Nachwuchs in vielen Berufszweigen, insbesondere bei den MINT-Berufen, fehlt. Das Friedrich-Ebert-Gymnasium bemüht sich deshalb schon seit langem darum, bei

seinen Schülern und Schülerinnen das Interesse für naturwissenschaftliche Themen und Zusammenhänge nicht nur im Unterricht, sondern auch durch zusätzliche Angebote zu wecken und zu fördern:

  1. Die Lernerfahrung an unserer Schule dient auch der Berufsorientierung

Das in Klasse 9 durchgeführte Betriebspraktikum wird ab Jahrgang 8 im Unterricht vorbereitet, durch Besuche der Lehrkräfte vor Ort begleitet und von den Schülerinnen und Schülern dokumentiert.

Wir haben Partnerschaften mit Firmen wie Aurubis, Vattenfall und Hamburg Wasser begründet, um auf unterschiedlichen Klassenstufen Einblicke in betriebliche Abläufe zu ermöglichen. So besuchen Kinder der 8. Klassen ein Unternehmen, präsentieren dem Unternehmen ihre Eindrücke und die Wahrnehmung des Unternehmens und präsentieren ihre Ergebnisse im Rahmen des Nachwuchscampus an der TU Hamburg-Harburg.

In der Oberstufe besteht die Möglichkeit zum Besuch von Veranstaltungen der TUHH, mit der es auch eine Kooperation gibt. So können Vorlesungen in Mathematik und Technik besucht werden und sogar schon Klausuren mitgeschrieben werden.

  1. Qualitätssicherung der schulischen Arbeit ist für uns wichtig

Als Schule wollen wir uns regelmäßig der Qualität unserer Arbeit vergewissern und haben eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, die Ergebnisse unserer Arbeit zu untersuchen und die Ergebnisse der Schulöffentlichkeit vorzustellen. So wurden schon die Einführung unseres MINT-Zweiges und der Werkstattzeit untersucht und die Rückmeldungen von Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft gleichberechtigt berücksichtigt.

Die Ergebnisse der Klassenarbeiten („Notenspiegel“) werden regelmäßig von den Fachlehrern an die Abteilungsleiter zurückgemeldet. Dadurch und durch Vergleichsarbeiten ergibt sich die Möglichkeit, Entwicklungen innerhalb einer Klasse (bezogen auf alle Fächer) und zwischen den Klassen einer Jahrgangsstufe (bezogen auf jeweils ein Fach) zu betrachten. Signifikante Abweichungen werden mit den betreffenden Kollegen besprochen.

Innerhalb vieler Fachschaften gibt es Kolleginnen und Kollegen, die in den einzelnen Jahrgangsstufen eng miteinander zusammenarbeiten und Unterrichtseinheiten sowie Leistungsüberprüfungen gemeinsam entwickeln, um auch so eine bessere Vergleichbarkeit herzustellen. – Ein Ziel ist, dass diese Form von Zusammenarbeit intensiviert wird und noch mehr Absprachen in Fachjahrgangsteams erfolgen.

Die Ergebnisse der verabredeten Vergleichsarbeiten und zentraler Lernstands-erhebungen werden von den Fachschaften regelmäßig ausgewertet. Sie dienen auch als Grundlage für die Nachsteuerung von Unterrichtsressourcen.

Es gibt am Ebert – angepasst an unterschiedliche Klassenstufen – vielfältige Fragebögen zur Evaluation von Unterricht. Es besteht die Möglichkeit, Fragebögen zum Beispiel mit Hilfe unserer QE-Gruppe (Qualitätsentwicklungsgruppe) und unseres IT-Experten zu erstellen und auswerten zu lassen. Unser Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen zu einer regelmäßigen Überprüfung ihres Unterrichts zu motivieren und Feedback einzuholen.

Als Form der Qualitätssicherung sehen wir auch, dass zunehmend mehr Lerngruppen die Ergebnisse ihrer Arbeit einem größeren Publikum zeigen und damit die Möglichkeit für Rückmeldungen an die Lerngruppen und die Lehrkräfte eröffnen.

Die Tatsache, dass das Ebert-Gymnasium regelmäßig junge Kolleginnen und Kollegen ausbildet, gewährleistet den Kontakt zu neuen Ideen und Strömungen im Bereich der Didaktik und Methodik der einzelnen Fächer. Ein sehr großer Teil unseres Kollegiums hat sich bereits zu Mentoren ausbilden lassen.

Eine größere Anzahl von Kolleginnen und Kollegen hat sich zu „Schulformexperten“ ausbilden lassen, arbeitet bei der Inspektion von anderen Schulen mit und bringt die Erfahrungen in die Schulentwicklung des Ebert ein.

Die Schulleitung unterstützt Wünsche von Kolleginnen und Kollegen nach Weiterbildung und richtet nach Bedarfslage schulinterne Fortbildungsangebote ein.

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